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Wie nachhaltig ist Carsharing?

Beim Carsharing teilt man ein Auto mit mehreren Fahrern. Das System ist beliebt und natürlich ist es auch nachhaltig, mag man da denken. Doch die Antwort ist nicht ganz so einfach - wie eine aktuelle Studie zeigt, ist die Nachhaltigkeit vor allem vom Carsharing-System abhängig.

Carsharing führt dazu, dass sich die Anzahl der Fahrzeuge reduziert: Ein Drittel der Carsharing-Nutzer will die Anzahl der Fahrzeuge im Haushalt verringern. Vor allem bei den sogenannten stationsbasierten Anbietern wie Flinkster, Cambio oder Stattmobil ist die Bereitschaft zum Verzicht groß.

Etwas anders sieht es bei den Nutzern sogenannter Free-Floating-Anbieter wie Car2Go (Daimler) und Drive Now (BMW) aus: Nur gut 20 Prozent der Anbieter wollen auf das eigene Auto verzichten. Beim Free-Floating-System können die Nutzer irgendwo innerhalb des Verleihgebiets abstellen und müssen es nicht zu einer bestimmten Station zurückbringen. Die Anbieter findet man fast ausschließlich in größeren Städten. Rund 14 Prozent der Carsharing-Nutzer haben bereits ein Auto im Haushalt abgeschafft.

Das sind Ergebnisse aus einer Befragung von 1200 Carsharing-Kunden in Deutschland durch das Automotive Institute for Management (AIM) an der EBS Universität für Wirtschaft und Recht in Wiesbaden, die WiWo Green vorliegen.

Carsharing bei Umweltschützern in der Kritik


Gerade das Free-Floating-System sehen Umweltschützer kritisch: Sie sind der Meinung, dass das Konzept nur das Ziel hat, dem öffentlichen Nahverkehr und Taxen Kunden abzujagen.

Die Autoren der Studie gehen davon aus, dass die Freefloating-Angebote dem Carsharing zum Durchbruch verhelfen. „Der Carsharing-Markt ist von überdurchschnittlichen Wachstum geprägt“, sagt Studienleiter Tobias Schäfers. Die Anmeldezahlen sind hoch, bis Ende 2013 wird ein Nutzeranstieg in Deutschland von 493 000 auf rund drei Millionen erwartet. Derzeit gibt es in Deutschland rund 145 Carsharing-Anbieter in 343 Städten.

Die Studie zeigt zudem, dass sich die Nutzungsdauer der beiden Carsharing-Formen klar unterscheidet: Fahrzeuge von stationsbasierten Anbietern werden zu 70 Prozent zwischen zwei und vier Stunden genutzt. Bei Free-Floating-Angeboten fahren die Nutzer fast ausschließlich (90 Prozent) weniger als eine Stunde.

Wenn tatsächlich 14 Prozent der Nutzer ein Auto im Haushalt abgeschafft haben und bis zu ein Drittel plant, ein weiteres Fahrzeug abzuschaffen, wäre das bestimmt ein ökologischer Fortschritt. Doch Klarheit schafft vermutlich erst die Studie zur Ökobilanz von Free-floating-Angeboten, die im Herbst folgen soll.

 Carsharing oder privates Autoteilen?


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