Warum leuchtet eine Lampe?
Die Elektronen wollen also vom Minus- zum Pluspol fließen. Beim Draht der Glühbirne wird die Leitung jedoch besonders eng. Die Elektronen wollen trotzdem hindurch und reiben aneinander. Durch die Reibung entsteht Wärme, die den Draht zum Glühen bringt: Die Lampe leuchtet.
Den eigenen Stromverbrauch kalkulieren – Der Stromverbrauchs-Rechner
Was sind Ampère und Volt?
Die elektrische Spannung gibt an, wie groß der Unterschied der elektrischen Ladung zwischen zwei Polen ist. Sind also besonders viele Elektronen am Minuspol und gleichzeitig besonders wenige am Pluspol, ist die Spannung besonders hoch. Gemessen wird die Spannung in Volt (V).
Die Stromstärke gibt an, wie viele Elektronen sich in einer Zeiteinheit bewegen - so wie bei einem Wasserhahn viel oder wenig Wasser fließt, je nachdem wie weit man ihn aufdreht. Die Stromstärke misst man in Ampère (A).
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Was ist Strom?
Wir brauchen Strom, um eine Lampe einzuschalten. Ohne ihn funktionieren weder Computer und Fernseher noch Kühlschrank oder Kaffeemaschine. Ein Leben ohne Strom können wir uns heutzutage kaum noch vorstellen. Aber was ist eigentlich elektrischer Strom? Und wieso leuchtet eine Lampe, wenn wir sie einschalten?
"Elektrischer Strom = durch ein elektrisches Feld bewirkter Transport elektrischer Ladungen."
So die Definition aus Meyers Taschenlexikon. Allen Nichtphysikern wird diese Erklärung aber wohl kaum ausreichen. Also noch mal langsam:
Strom bedeutet, dass Ladungen transportiert werden. Dafür sind die sogenannten Elektronen zuständig. Elektronen sind Elementarteilchen, die alle die gleiche negative Ladung besitzen. Bewegen sich die Elektronen in eine bestimmte Richtung, spricht man von Strom.
Wieso fließt Strom?
Am häufigsten fließt Strom durch elektrische Leiter, wie beispielsweise Kupferkabel. In dem Metall sind die Elektronen frei beweglich und können so weitergeleitet werden. Allerdings ist Stromfluss auch ohne elektrischen Leiter möglich, so zum Beispiel bei Blitzen.
Wieso aber bewegen sich die Elektronen überhaupt? Das lässt sich am besten am Beispiel einer Batterie erklären: Am Pluspol der Batterie wird durch elektrochemische Prozesse ein Mangel an Elektronen erzeugt, während am Minuspol ein Elektronen-Überschuss hergestellt wird. Zwischen den Polen entsteht elektrische Spannung. Weil sich gleiche Ladungen (wie bei einem Magneten) abstoßen, fließen die Elektronen zum Pluspol und versuchen so, einen Ausgleich herzustellen.
Am Minuspol müssen daher immer weiter Elektronen hergestellt werden, damit es zu keinem Ausgleich kommt und der Stromfluss bestehen bleibt.














