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VW Testberichte


© Volkswagen

Vorstellung: VW Golf GTE im Test

Der VW Golf übernahm einst die schwere Nachfolge des Dauerläufers VW Käfer. Inzwischen ist der Golf selbst millionenfach produziert und mittlerweile in der 7. Generation angekommen. Der 2012 auf der Motor Show in Paris vorgestellte Golf 7 wird nun seit 2014 erstmals mit Elektroantrieb angeboten.

Neben dem rein elektrischen e-Golf ist der Plug-in-Hybrid Golf GTE erhältlich. Voraussichtlich noch in diesem Jahr wird die nächste Generation des Multimediasystems, gezeigt im Conceptfahrzeug VW e-Golf Touch auf der Consumer Electronics Show (CES) im Januar 2016, ihren Weg in die Serie finden.

Design: Sportlicher Golf mit blauen Details

VW verabschiedet sich zwar von dem Werbeslogan „Volkswagen – das Auto“, der VW Golf dürfte jedoch von den meisten auf Anhieb, selbst ohne Blick auf die Markenlogos, direkt erkannt werden. Der Golf ist schließlich seit vielen Jahren das meistverkaufte Auto in Deutschland.



Der Kenner erkennt auch den Golf GTE: Details wie die Zierleiste an Scheinwerfern und Kühlergrill, die beim GTI in rot gehalten sind, sind beim GTE in blau. Das LED-Tagfahrlicht sitzt, wie bei den anderen elektrischen VWs, C-Förmig an den äußersten Enden der vorderen Stoßstange. Der Anschluss für das Ladekabel liegt hinter dem blauunterlegten, wegklappbaren VW-Logo an der Front versteckt. Der Doppelrohrauspuff am Heck sitzt links an der gleichen Stelle wie beim Golf GTD.

Innenraum (Raumangebot, Qualitätseindruck, Bedienung): Solide Qualität

Im Golf GTE finden 4, auch großgewachsene, Personen bequem Platz. Eine 5. Person kann ebenfalls mitfahren, sitzt hinten in der Mitte jedoch nicht ganz so bequem. Fahrer und Beifahrer sitzen auf angenehm geformten Sportsitzen. Das Sitzpolster zitiert das legendäre Schottenkaro des ersten Golf GTI aus den 70er Jahren, nur das auch hier die Farbe Rot durch Blau ersetzt wurde.


Der Kofferraum ist mit 272 Liter etwas kleiner als bei dem herkömmlich motorisierten Golf. Das Volumen sollte dennoch in den meisten Fällen ausreichend sein, das fehlende Volumen betrifft lediglich die Fläche unterhalb des doppelten Bodens im Gepäckraum, der beim GTE nicht verstellbar und herausnehmbar ist. Zum Transport größerer Gegenstände lässt sich die Rücksitzlehne asymmetrisch geteilt umklappen.

Die Verarbeitungsqualität im Innenraum ist hochwertig und solide. Am Armaturenbrett fällt nur das anders gestaltete linke Instrument auf, was neben dem kleineren Drehzahlmesser Auskunft über den Elektromotor gibt, sonst ist es quasi identisch zum herkömmlich angetriebenen Golf.

Der GTE lässt sich wie ein normales Auto mit Automatikgetriebe fahren. Neben dem Wählhebel für das Automatik-ähnliche 6 Gang Doppelkupplungsgetriebe DSG (Direktschaltgetriebe) sind auf der Mittelkonsole 2 Schalter, mit denen sich der GTE-Modus oder der rein elektrische Modus (E-Mode) aktivieren lassen.

Technik & Sicherheit: Hohe Reichweite mit viel PS

Der Golf GTE verfügt über einen 1,4 Liter TSI - Benzinmotor mit einer Leistung von 150 PS und einen Elektromotor mit 102 PS, die Systemleistung liegt bei 204 PS. Systemleistung bedeutet, beide Motoren arbeiten voll zusammen (GTE Modus) - dies ist einer von 5 möglichen Modis mit denen der GTE bewegt werden kann. Im GTE-Modus beschleunigt der Golf GTE von 0 auf 100 km/h in 7,6 Sekunden, die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 222 km/h.

Rein elektrisch ist die Höchstgeschwindigkeit auf 130 km/h limitiert, die maximale Reichweite liegt bei 50 km (NEFZ), was wir bei unserer Testfahrt jedoch nicht ganz erreichten. Die Ladezeit an einer normalen Steckdose beträgt 3 Stunden und 45 Minuten, mit dem optionalen Ladekabel geht es an einer Wallbox oder Ladesäule anderthalb Stunden schneller.

Die Gesamtreichweite gibt VW mit 939 km an, dies dürfte jedoch nur erreichbar sein, wenn das Gaspedal gestreichelt wird, denn der TSI Motor ist ein Turbomotor und das alte Sprichwort „Turbo läuft, Turbo säuft“ (unbekannter Verfasser) gilt auch heute noch.
Die Sicherheitsausstattung ist, wie bei VW nicht anders zu erwarten, umfangreich. Airbags für Fahrer und Beifahrer (deaktivierbar), Knie-Airbag auf der Fahrerseite, Kopfairbagsystem für Front- und Fondpassagiere inkl. Seitenairbags vorne sind serienmäßig, Seitenairbags hinten sind für 525 Euro Aufpreis lieferbar. Isofix-Halterungen für Kindersitze sind auf den beiden äußeren Sitzen hinten vorhanden. Genauso serienmäßig sind die Reifenkontrollanzeige, Antiblockiersystem (ABS) mit Bremsassistent, Multikollisionsbremse und das elektronische Stabilisierungsprogramm (ESP).

VW_Golf-GTE_02.jpg

© Volkswagen


Fazit: Für den Stadtpendler, der regelmäßig längere Strecken schnell fährt

Ist der Plug-in-Hybrid Golf GTE ein Konkurrent für den rein elektrischen e-Golf? Nein, beide Fahrzeuge sprechen vollkommen unterschiedliche Nutzergruppen an. Während der e-Golf eine elektrische Reichweite von 190 km hat, so können mit dem Golf GTE lediglich maximal 50 km elektrisch zurückgelegt werden. Dafür kann der Golf GTE dank des Benzinmotors auch längere Strecken ohne Ladepause zurücklegen.
Der VW Golf GTE ist als – in der Anschaffung teurere - Vernunftalternative zu dem herkömmlich motorisiertem Golf GTI oder dem sportlichen Diesel GTD zu sehen. Optimal für den Pendler, der nicht mehr als 25 km pro Strecke pendeln muss mit der Möglichkeit, sein Auto täglich zu laden und der regelmäßig längere Strecken, gerne auch flott, fährt.

Im Test: Der VW Golf GTE als Serienfahrzeug – Stand: 05/2016


Sebastian Geisler / Redaktion energietarife.com


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