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Test privates Carsharing

Test: Privates Carsharing - Chance oder Risiko?

Während die Preise für Benzin stetig weiter in die Höhe klettern und die Automobilindustrie über zu niedrige Verkaufszahlen klagt, erfreut sich eines immer größerer Beliebtheit: das Carsharing, egal ob öffentlich oder privat. Letzteres haben wir einmal getestet, um zu sehen, wie sinnvoll das Ganze wirklich ist.

Beim privaten Carsharing stellen Autobesitzer ihr Fahrzeuge über eine online-Plattform gegen Bezahlung zur Verfügung. Eine tolle Möglichkeit also für alle, die kein eigenes Auto besitzen oder deren Auto die meiste Zeit ungenutzt herumsteht - oder?

Um herauszufinden, ob das Ganze wirklich so problemlos funktioniert, hat die Redaktion von energietarife.com einen Test gemacht und das private Carsharing einfach einmal ausprobiert - eine gute Gelegenheit, um mal wieder die Familie zu besuchen…

Die Suche


Anbieter für privates Carsharing gibt es mehrere. Wir entscheiden uns für einen, der die meisten Fahrzeuge in unserer Nähe anbietet. Um passende Fahrzeuge zu finden, muss man lediglich seinen Wohnort und den Zeitraum, über den man das Auto leihen möchte, eingeben. Da wir nur zu zweit und ohne Gepäck reisen wollen, reicht ein Kleinwagen völlig aus. Schnell sind zwei passende Fahrzeuge gefunden und wir schreiben die Besitzer an. Dafür ist nur eine kostenlose Registrierung bei der Plattform nötig. Die Kontaktaufnahme ist vorerst unverbindlich und anonym.

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Vom ersten Kontakt erhalten wir keine Rückmeldung, dafür schickt uns der bzw. die zweite gleich eine Zusage. Wir bestätigen das Angebot und bezahlen, womit der Vertrag verbindlich wird. Zu dem angebotenen Mietpreis werden eine Buchungs- sowie eine Versicherungsgebühr berechnet. Damit kommen wir auf gut 40 Euro (zuzüglich Spritkosten) und können dafür das Auto quasi den ganzen Tag lang benutzen. Insgesamt dürfen wir pro Tag maximal 500 km mit dem Auto zurücklegen, da die Versicherung längere Strecken nicht abdeckt - für unsere Zwecke völlig ausreichend.

Die Besitzerin des Toyota Yaris schickt uns eine E-Mail mit ihren Kontaktdaten und einem Übergabeprotokoll und wir vereinbaren den Ort und genauen Zeitpunkt der Übergabe.

Die Fahrt

Wir treffen uns am Morgen des vereinbarten Tages bei ihr Zuhause. Führerschein und Personalausweis haben wir selbstverständlich dabei. Die Übergabe verläuft problemlos: Wir und die Besitzerin unterschreiben ein Übergabeprotokoll, in dem alle nötigen Daten wie Zeitpunkt der Rückgabe und unsere Kontaktdaten festgehalten werden. Dann sehen wir uns das Auto an - nicht mehr taufrisch, aber insgesamt völlig in Ordnung. Mängel wie Kratzer oder Beulen werden in dem Protokoll festgehalten, so dass wir belegen können, dass diese nicht durch uns verursacht wurden.

Dann kann es eigentlich schon losgehen. Da die Besitzerin abends nicht Zuhause sein wird, dürfen wir den Schlüssel einfach in ihren Briefkasten werfen. Für den Notfall haben wir ihre Handynummer. Der Tank ist etwa zu einem Drittel gefüllt - das sollte erst mal reichen. Die Tankfüllung muss bei der Rückgabe im Übrigen dem Tankstand bei der Übergabe entsprechen.

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Da im Auto sogar ein Navigationssystem vorhanden ist, können wir uns ganz entspannt auf den Weg machen. Die Hinfahrt verläuft völlig problemlos. Auf der Rückfahrt sind wir etwas irritiert, da die Tankanzeige statt drei plötzlich nur noch einen blinkenden Balken anzeigt. Weil wir das Auto nicht kennen, lässt sich schwer abschätzen, wie lange die Tankfüllung noch reichen wird. Da bleibt uns nichts anderes übrig als zu tanken, wenn wir nicht riskieren wollen, auf der Autobahn liegen zu bleiben. Bei unserem Glück ist natürlich weit und breit keine Tankstelle zu sehen, sodass wir von der Autobahn herunterfahren und im anliegenden Ort nach einer Tankstelle suchen müssen.

Dort werden wir fündig und können uns wieder auf den Rückweg machen. Der Rest der Fahrt verläuft ohne besondere Ereignisse, wir stellen das Auto wie vereinbart wieder vor ihrer Tür ab und werfen den Schlüssel in den Briefkasten. Noch eine kurze SMS, damit sie Bescheid weiß, dass alles glatt gelaufen und ihr Auto wohlbehütet wieder bei ihr angekommen ist.

Fazit: Lohnenswert

Ich würde jederzeit wieder ein Auto über privates Carsharing mieten. Man ist flexibel und durch eine Versicherung im Schadensfall abgesichert. Die Vertrauenswürdigkeit der Mieter und Vermieter lässt sich durch Bewertungen auf der Online-Plattform abschätzen, wobei natürlich trotzdem ein gewisses Restrisiko bleibt. Einziger Haken an der Sache ist, dass in kleineren Orten wenig bis gar keine Fahrzeuge angeboten werden. Doch je mehr Leute mitmachen, desto attraktiver wird das Angebot für alle.

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