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Stromanbieter nutzen Energiewende für Preiserhöhung

Die Strompreise steigen und die Stromanbieter haben sich scheinbar auf einen Sündenbock geeinigt: Die Energiewende. Einer aktuellen Studie zufolge missbrauchen die Anbieter jedoch die gestiegenen Umlagen als Entschuldigung für unangemessen hohe Aufschläge. Das Nachsehen haben die Stromkunden.

In Nordrhein-Westfalen gibt es aktuell 113 Anbieter, die rund 3,5 Millionen grundversorgte Haushalte mit Strom beliefern. Grundlage der aktuellen Kritik an deren Preisen und Informationen ist eine landesweit angelegte Studie der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen über die Strompreiserhöhungen von Januar bis Mai 2013. Die Ergebnistabelle zeigt für jeden Grundversorger, in welchem Umfang er seine Zusatzkosten, die ihm durch gestiegene EEG- und andere Umlagen sowie veränderte Netzentgelte dieses Jahr entstehen, auf die Haushalte überwälzt. Außerdem untersuchte die Verbraucherzentrale die Briefe, mit denen Stromanbieter ihren Kunden die Preiserhöhungen angekündigt haben.

Inakzeptable Aufschläge

Laut der Studie reicht jeder zweite Grundversorger seine Zusatzkosten komplett an die Verbraucher durch – oder schlägt sogar noch etwas darauf: Als Grundversorger für 167 Kommunen verlangt RWE gut ein Viertel mehr, als es durch gestiegene Umlagen und Netzentgelte erklärbar wäre. DEW21 Dortmund und die Kölner Rhenag schlagen mehr als das Anderthalbfache ihrer Zusatzkosten auf den Strompreis. Die Energieversorgung Beckum treibt über die Preiserhöhung sogar mehr als das Zweieinhalbfache ihrer Zusatzkosten von den Stromkunden ein.

Zu wenig Transparenz

Auch die Informationspolitik der Anbieter steht in der Kritik: Die sinkenden Beschaffungspreise für Strom spielen in den Briefen an die Kunden so gut wie keine Rolle. Dagegen strapazieren fast alle Unternehmen die Energiewende und die steigende EEG-Umlage als Argumente deutlich über. Gerade mal die Hälfte der Grundversorger schafft es, die Höhe ihrer Preisaufschläge stichhaltig zu begründen. Zudem sind rund 60 Prozent der Briefe laut der Verbraucherzentrale nicht transparent genug: So fehlt manchmal schon der Name des betreffenden Stromtarifs. Oder es wird für die Verbraucher gar nicht deutlich, dass es in dem Schreiben um eine bevorstehende Preiserhöhung geht. Außerdem weist jeder dritte Grundversorger die Verbraucher nicht auf ihr Sonderkündigungsrecht bei einer Preiserhöhung hin.

Gegebenenfalls Tarif oder Anbieter wechseln


Stromkunden in der Grundversorgung sollten sich auf jeden Fall beim eigenen Anbieter über einen günstigeren Stromtarif informieren. Gibt es keine Alternative, so kann der Haushalt den Grundversorgungsvertrag jederzeit mit einer Frist von 14 Tagen kündigen und zu einem anderen Stromanbieter wechseln. Den günstigsten Stromtarif finden Sie mit wenigen Klicks in unserem Strom-Tarifrechner.


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