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Stroh als neue Energiequelle?

Im Zuge der Energiewende suchen Forscher nach immer neuen Wegen, um auf umweltfreundliche Weise Energie zu gewinnen. Ein neuer Hoffnungsträger ist dabei Stroh - ein Reststoff, der nach der Getreideernte auf den Feldern zurückbleibt. Vorbild bei der Energiegewinnung aus Stroh ist Nachbarland Dänemark.

"Stroh hat das Potenzial, ein wichtiger Energieträger zu sein", so Andreas Schütte, Geschäftsführer der Fachagentur für Nachwachsende Rohstoffe.

In Deutschland fallen laut Financial Times jedes Jahr rund 30 Millionen Tonnen Stroh an. Mit knapp fünf Millionen Tonnen werden Ställe eingestreut, ein weiterer Teil bleibt auf dem Acker, um neuen Humus zu bilden. Damit bleiben nach Berechnungen der Thüringer Landesanstalt für Landwirtschaft (TLL) etwa 11,3 Millionen Tonnen Getreidestroh übrig, das für die umweltfreundliche Energiegewinnung verwendet werden könnte. Mit der Menge Stroh ließe sich so viel Energie gewinnen, dass auf die Hälfte der bisher dafür eingesetzten Holzmenge verzichtet werden könnte.

Bislang wird Stroh jedoch nur in relativ geringem Umfang in kleineren Heizungsanlagen verfeuert. Die Nutzung von Stroh als Brennstoff ist nicht ganz einfach und wird durch gesetzliche und wirtschaftliche Rahmenbedingungen begrenzt, erklärt Thomas Hering von der TLL. Dadurch steigen die Investitionskosten und die Betriebskosten. Probleme bereitet vor allem der bei der Verbrennung von Stroh entstehende Staub, der aus hohen Chlorgehalten durch die Düngung der Pflanze resultiert. Darum sind in Deutschland nur schätzungsweise wenige hundert Anlagen in Betrieb.

Vorreiter Dänemark

Vorbild bei der Energiegewinnung aus Stroh ist Dänemark. Hier sind etwa 70 Prozent der europäischen Leistung aus Strohheizkraftwerken installiert. Möglich wurde das durch Förderprogramme und moderate Emissionsbestimmungen. Rund 24 Prozent des Strohs werden hier zur Energiegewinnung genutzt.

Das erste große Strohheizkraftwerk in Deutschland wird gerade in einer Stärkefabrik in Emlichheim an der niederländischen Grenze gebaut.

Biogas aus Stroh

Stroh lässt sich jedoch nicht nur verheizen, sondern auch in einer Biogasanlage vergären. Dabei können ungefähr 70 Prozent der Biogasmenge erzeugt werden, die üblicherweise durch den Gärungsprozess der sogenannten Maissilage erreicht wird. Der Vorteil: Durch die Nutzung von Stroh werden keine zusätzlichen Flächen für den Anbau von Energiepflanzen wie Mais gebraucht. Im Gegenteil: Durch das Vergären von Stroh könnten bis zu 400.000 Hektar zum Anbau von Nahrungs- oder Futtermitteln genutzt werden. In einer Anlage in Brandenburg wird seit Kurzem Biogas aus Stroh produziert und als Treibstoff für Fahrzeuge verwendet.

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