Kollektorfelder, die die Sonnenenergie speichern und weiterverarbeiten, müssen hierfür in oder auf das Hausdach oder eine vergleichbare Freifläche oder Fassade integriert werden. Die Kollektoren absorbieren das Sonnenlicht, wandeln es in Wärme um und leiten diese zu einem Trägermedium (einer Flüssigkeit im Kollektorkreis der Solaranlage) weiter. Dort wird die Wärme gespeichert. Die Energie kann nun bei Bedarf im Haushalt weitergeleitet werden - sie wird umgewandelt und kann so zum Erwärmen von Wasser, für die Heizung oder für eine kombinierte Nutzung eingesetzt werden.
Eigentlich nur Vorteile…
Die Installation einer solchen Anlage ist verhältnismäßig unkompliziert, und erfreulicherweise sind solarthermische Anlagen in den letzten Jahren wesentlich günstiger geworden, wohingegen ihre Leistungsfähigkeit kontinuierlich steigt. Die Kosten belaufen sich bei einem Einfamilienhaus auf rund 5.000 Euro, wobei man hierbei mit etwa 500 bis 800 Euro Zuschuss durch den Staat rechnen darf. Die Lebensdauer einer solchen Anlage beträgt etwa 40 Jahre und mit ihrer Hilfe lassen sich 200 bis 600 kWh Strom pro Quadratmeter im Jahr gewinnen.
Solarthermie und Photovoltaik im Vergleich
"Strompreise wieder gestiegen" - regelmäßig findet man derartige Meldungen in der Presse. Kein Wunder also, dass man sich als Verbraucher irgendwann daran macht, andere Wege für die private Energiegewinnung in den eigenen vier Wänden in Betracht zu ziehen. Wer sich informiert, stößt dabei in der Regel schnell auf das Thema Sonnenenergie. Doch was genau steckt dahinter, welche Methoden gibt es und was ist zu beachten?
Im Bereich der Energieversorgung wird Sonnenenergie, auch Solarenergie genannt, in Deutschland immer beliebter. Sie kann in sehr unterschiedlichen Bereichen des Lebens eingesetzt werden. Beispielsweise ist es möglich, die Warmwasserzubereitung zuhause über Solarenergie zu regeln. Auch die Heizung lässt sich auf diese Art betreiben - so kann man nicht nur viel Strom und damit viel Geld sparen, sondern Sonnenenergie schont zusätzlich die Umwelt.
Eine Solaranlage kann sich mittlerweile übrigens jeder Immobilienbesitzer leisten. Zugegeben, die Anschaffung einer solchen Anlage ist zwar durchaus kostspielig, aber zum Glück müssen Verbraucher diese Summe nicht allein stemmen. Anschaffung und Einbau bestimmter Anlagen werden staatlich gefördert: Bund und Länder unterstützen und honorieren die Bestrebungen, erneuerbare Energien zu nutzen. Zudem hat sich diesen Anschaffung nach 10 bis 20 Jahren bereits amortisiert.
Im Bereich der Solarenergie gibt es zwei Varianten, die es zu erläutern gilt: die Solarthermie und die Photovoltaik. Die staatliche Förderung ist über das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) geregelt.
Solarthermie - Es wird wärmer
Durch Solarthermie lässt sich für den Eigenbedarf Wärme für Heizung und Wasser im Haushalt produzieren. Hierbei wird die Strahlung der Sonne in Strom und Wärme umgewandelt. Um auf diese Weise Energie zu produzieren, benötigt man eine thermische Solaranlage.
Wie funktioniert Solarthermie?














