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Scheitert die Energiewende an alten Heizungen?

Jährlich werden in Deutschland lediglich drei Prozent der Heizungsanlagen erneuert - und das obwohl vier von fünf Anlagen nicht der aktuellen Technik entsprechen. Nirgendwo wird so verschwenderisch mit Brennstoffen wie Öl und Erdgas umgegangen, wie mit der Wärme für das Zuhause.

Unser Nachbarland Dänemark geht deshalb rigoros gegen energiefressende Heizungsanlagen vor: Seit Anfang 2013 ist es dort verboten, Öl- oder Erdgasheizungen in Neubauten einzubauen. Ab 2016 gilt dies auch für Bestandssanierungen, das berichtet Die Welt.

Die Dänen wollen so die Energiewende bei Immobilien erzwingen, während sie in Deutschland am verschwenderischen Umgang mit Heizenergie zu scheitern droht. Dieser Meinung sind zumindest die Macher einer Studie zum Klimaschutz. Sie fordern mehr Sanierungen von veralteten Heizungsanlagen.

Aus mehr als fünf Millionen Wärmeanlagen entweicht jeder dritte Cent ungenutzt durch den Schornstein. Das ist die Erkenntnis des Ölkonzerns Shell, des Hamburgischen Weltwirtschaftsinstituts (HWWI) und des Bundesindustrieverbands Haus, Energie- und Umwelttechnik (BDH) in der aktuellen Hauswärme-Studie. "Um die Ziele der Energiewende zu erreichen, müssen deutlich mehr Heizungen modernisiert werden", sagte Andreas Lücke, Hauptgeschäftsführer des BDH.

Großes Energiesparpotential

515 Milliarden Kilowattstunden Energie wurden im Jahr 2011 in deutschen Wohnungen und Häusern zum Heizen verbraucht. Bleibt es beim derzeitigen, eher langsamen Modernisierungstempo, sinkt der Energieverbrauch laut der Studie bis zum Jahr 2030 nur um 14,5 Prozent.

Wird dagegen die Sanierung der Heizungsanlagen verdoppelt, könnte der Verbrauch schon um gut 18 Prozent verringert werden. Mit einem doppelt so hohen Tempo bei der Gebäudesanierung könnten es mehr als 23 Prozent sein.

Knapp ein Viertel an Öl, Erdgas oder auch Holz wären nicht mehr nötig, um das Zuhause zu beheizen. Die Treibhaus-Emissionen von aktuell 120 Millionen Tonnen könnten um 22 Prozent abnehmen, wenn das Sanierungstempo beibehalten wird – oder sogar um 36 Prozent bei verdoppeltem Einsatz.

Je nach Heizungsanlage fallen zwischen 8.000 Euro und 25.000 Euro für eine zeitgemäße Heizungstechnik an. Abhängig von der Anlage und dem Verbrauch machen sich diese Investitionen frühestens nach sechs Jahren durch sinkende Heizkosten wieder bezahlt.

Keine Energiewende im Heizungskeller

Wirtschaftsforscher warnen vor ehrgeizigen Zielen der Bundespolitik. "Was heute in der Heizungssanierung passiert, reicht für die Ziele der Energiewende nicht aus", sagte Michael Bräuninger, Forschungsdirektor am HWWI. Die Energiewende finde im Heizungskeller noch immer nicht statt.

Noch bleiben die Dänen mit ihrem Kurs die Ausnahme. Da Dänemark nur rund fünf Prozent der Häuser mit Öl- oder Erdgas direkt heizt und Fernwärme dominiert, gab es in dem Land wenig Widerspruch.

In Deutschland wäre eine solche Pflicht eher unwahrscheinlich. Andreas Lücke vom BDH glaubt: "Einen Zwang wird es bei uns nicht geben. Das verhindert schon unser Grundgesetz."

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