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Rauchmelder Gasmelder


© wolterfoto

Rauch- und Gasmelder: kleine Geräte, große Wirkung

Unsere Haushalte sind heutzutage mit allerlei technischem Schnickschnack ausgestattet. In Punkto Sicherheit gibt es jedoch häufig Nachholbedarf: Jedes Jahr sterben in Deutschland rund 600 Menschen bei Bränden in Wohnhäusern. Ein Gas- bzw. Rauchmelder hätte bei geringen Kosten viele Unfälle verhindern können.

Rauchmelder und Gasmelder haben eines gemeinsam: Sie können Leben retten. energietarife.com zeigt Ihnen, welche Geräte Sie wirklich benötigen und was man bei der Installation beachten sollte.

Was ist ein Rauchmelder?

Rauchmelder erkennen Brandrauch und warnen mit einem Alarm vor der Gefahr. Es gibt unterschiedliche Arten von Rauchmeldern wie zum Beispiel optische bzw. photoelektrische Rauchmelder oder Ionisationsrauchmelder.

Brauche ich einen Rauchmelder?

Die einfache Antwort ist: Ja! Denn erstens lässt sich ein Wohnungsbrand auch durch äußerste Vorsicht nicht ausschließen. Oft genügt schon ein Kabelbrand nach einem Kurzschluss oder eine umgekippte Kerze, um die ganze Wohnung in Brand zu setzen. Zweitens muss man wissen, dass das wirklich Tückische nicht das Feuer selbst, sondern der giftige Rauch ist. Gerade in der Nacht kann dieser in kurzer Zeit zum Erstickungstod führen - ohne dass man ihn bemerkt. Denn anders als viele glauben, wird weder Mensch noch Tier von dem Geruch geweckt.

Ein Rauchmelder weckt die Schlafenden durch ein lautes Signal und gibt ihnen dadurch die Möglichkeit, die Wohnung noch rechtzeitig zu verlassen. Übrigens - was glauben Sie, wie viel Zeit Ihnen nach Ausbruch eines Feuers zum Verlassen der Wohnung bleibt? 10 Minuten? 15? Tatsächlich sind es gerade einmal vier Minuten. Ein knappes Zeitfenster, das besonders nachts nur mit einem Rauchmelder zu erreichen ist.

In einigen Bundesländern ist die Installation eines Rauchmelders bereits Pflicht. Doch auch ohne verpflichtende Gesetze sollte jeder ein paar Euro in die eigene sowie die Sicherheit seiner Familie investieren.

Wie bringe ich Rauchmelder an?

Ein Rauchmelder sollte immer waagerecht am höchsten Punkt der Zimmerdecke angebracht werden (mit Ausnahme von der Dachspitze: 30 bis 50cm darunter anbringen). Zudem sollte der Melder mindestens 50cm von den Wänden entfernt sein.

Rauchmelder sollte man niemals überstreichen, da die Farbe die Luftschlitze verstopfen kann und die Funktionsfähigkeit somit nicht mehr gewährleistet ist. Inzwischen gibt es die kleinen Geräte in unterschiedlichen Formen und Farben, sodass ein Überstreichen auch gar nicht mehr nötig ist.

 Rauchmelder im Vergleich

Rauchmelder sollten vor allem in Schlaf- und Kinderzimmern angebracht werden. Auch in Fluren sind sie sinnvoll, wenn diese als Fluchtweg dienen. Wegen der Dämpfe weniger geeignet ist die Installation in Küche und Bad, da so Falschalarm ausgelöst werden kann. In diesen Räumen sind sogenannte Thermo- oder Wärmemelder sinnvoller. Diese schlagen Alarm, sobald eine bestimmte Temperatur überschritten wird oder die Raumtemperatur besonders schnell ansteigt.

Worauf sollte man beim Kauf achten?

Rauchmelder gibt es teilweise schon für unter fünf Euro. Allerdings sind die Billig-Produkte nicht immer zuverlässig und zum Teil wurden sogar wirkungslose Fälschungen aus Asien auf dem Markt verbreitet. Wer sichergehen will, sollte daher etwas mehr Geld investieren. Im Elektrofachhandel, in Sicherheitsunternehmen und Brandschutzfirmen erhält man qualitativ gute Produkte und obendrein eine entsprechende Beratung.

Beim Kauf sollte man außerdem auf die CE-Kennzeichnung und das VdS-Prüfzeichen achten. Damit ist sichergestellt, dass das Gerät auf Funktions- und Störsicherheit getestet wurde. Das "Q" kennzeichnet außerdem hochwertige Rauchmelder, die besonders für den Langzeiteinsatz geeignet sind.

Wärmemelder mit Lithium-Batterien sind zwar etwas teurer, halten dafür aber deutlich länger, als ihre Pendants mit Alkali-Batterien. In der Regel meldet das Gerät, wenn die Batterie leer ist. Dennoch sollte man die Funktionsfähigkeit regelmäßig (ca. einmal im Monat) prüfen. Die meisten Geräte sind dazu mit einem Testknopf ausgestattet.

Brauche ich einen Gasmelder?

Jährlich ersticken mehr als tausend Menschen durch austretendes Gas oder werden Opfer von Gasexplosionen. Gasmelder warnen mit einem Signalton bei entweichendem Gas, das in der Regel geruch- und farblos aber äußerst giftig bzw. explosiv ist. Ob Sie einen Gasmelder benötigen, hängt von Ihrem Haushalt ab:

CO-Gasmelder warnen vor Kohlenmonoxid und sollten angeschafft werden, wenn man über Kamin, Heizkessel, Gastherme, Garage, Öl-, Holz oder Kachelofen verfügt. Denn ist der Ofen bzw. Herd nicht richtig angeschlossen, der Kamin verstopft und die Lüftung nicht ausreichend, kann es schnell zu einer Kohlenmonoxid-Vergiftung kommen. Ohne Melder kann das Gas kaum wahrgenommen werden, wodurch es schnell zu einer Vergiftung mit schlimmen Spätfolgen oder sogar zum Tod kommen kann.

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Erdgas-Melder sind notwendig, wenn man über eine Erdgas-Heizung verfügt. Da Erdgas leichter als Luft ist, sollte der Melder etwa 30cm unter der Decke installiert werden. Tritt das geruchlose Erdgas unbemerkt aus, kann dies zu verheerenden Explosionen führen.

Propangasmelder sind vor allem in Wohnwagen oder Gartenhäuser sinnvoll. Propangas wirkt in hohen Konzentrationen erstickend und zudem explosiv und ist ebenfalls farb- und geruchlos. Da Propangas schwerer als Luft ist, sollte der Melder etwa 30cm über dem Boden angebracht werden.

Bei Gasmeldern sollte man auf das TÜV- bzw. GS-Siegel achten. Generell sind Markengeräte oft besser als günstige Produkte. Gängige Marken sind zum Beispiel Brennstuhl, Cordes oder Indexa. Die Melder sind im Baumarkt oder im Internet erhältlich.

 Gasmelder im Vergleich


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