Photovoltaik lohnt sich trotz Förderkürzung
Gute Nachrichten für alle Hausbesitzer: Obwohl die Förderung für Solarstrom im April gekürzt wurde, lohnt sich die Anschaffung einer Photovoltaik-Anlage. Grund dafür sind die sinkenden Anschaffungs- und Finanzierungskosten. Eigentümer müssen rund 50 Prozent weniger zahlen als noch vor fünf Jahren.
2011 war ein Rekordjahr für die Solarenergie. Die rund 1,1 Millionen deutschen Anlagen auf den Dächern produzierten etwa 18 Milliarden Kilowattstunden (kWh) Strom. Und obwohl die Förderung für den eingespeisten Strom auf 19,5 Cent je kWh kürzte, sind die Aussichten weiterhin sonnig, denn die Anschaffungskosten sind drastisch gefallen: Eine fertig installierte Photovoltaik-Anlage kostet Hausbesitzer im Schnitt 9.990 Euro. Vor fünf Jahren mussten sie dafür mehr als das Doppelte bezahlen.
"Der Preisverfall bei den Solarmodulen gleicht die Einbußen durch die Förderkürzung aus. Dazu machen die günstigen Zinsen fürs Baugeld die Investition attraktiv.", so Bernd Neuborn von der BHW Bausparkasse.
Der Hintergrund: Erneuerbare Energien im Eigenheim













