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Kaminöfen

Kaminöfen: Die Feuerstellen fürs Wohnzimmer

Kaminöfen sind vor allem im Winter etwas ganz Besonderes. Mit ihrem warmen Feuerschein machen sie jeden Raum gemütlich und sorgen nicht nur für Atmosphäre, sondern auch für Wärme in der kalten Jahreszeit. energietarife.com verrät, was der bei Planung zu beachten ist, damit der Kauf eines Kaminofens zum Erfolg wird.

Kaminöfen erfreuen sich gerade in den letzten Jahren wachsender Beliebtheit. Im Eigenheim gehört die schicke Feuerstelle inzwischen fast schon zum guten Ton, sorgt für heimelige Stimmung bei Bewohnern und Gästen. Auch die Eigentümer von kleinen Häusern oder Wohnungen wissen ihren Kamin inzwischen zu schätzen. Nicht zuletzt, weil die Kosten für Anschaffung gesunken sind, und sich Kaminöfen wesentlich leichter finanzieren lassen. Zudem ist die Auswahl an Größen und Formen der Öfen in den letzten Jahren enorm vielfältig geworden, sodass es Öfen für jeden Raum und jeden Geschmack gibt. Einfache Kamin-Öfen gibt es bereits für weniger als 1.000 Euro. Edlere Modelle, waschechte Luxusöfen oder auch komplette Heizanlagen für das ganze Haus hingegen können viele Tausend Euro kosten.

Gute Gründe für den Kamin

Nicht nur optisch macht ein Kamin im Wohnzimmer Eindruck. Auch zur Unterstützung oder als vollständiger Ersatz der Heizungsanlage werden Kaminöfen zunehmend attraktiver. Die steigenden Preise für Öl und Gas tun ihr Übriges, um den Einbau eines Kaminofens ernsthaft in Erwägung zu ziehen. Kamine sorgen für ein angenehmes Raumklima und das gute Gewissen heizt mit, denn die Nutzung von Holz als Brennmaterial ist nahezu klimaneutral.

Wer nun Bedenken hat, was die Wartung und Instandhaltung des häuslichen Kamins angeht, kann sich beruhigt fühlen: Sowohl die Bedienung als auch die Wartung eines modernen Kamins sind in den letzten Jahren stark vereinfacht worden. Zu Beginn der Heizsaison sollten die Brennkammer und der Rohranschluss gründlich gereinigt werden, ggf. kann hierfür auch kostengünstig ein Fachmann engagiert werden. Anschließend muss nur regelmäßig der Aschebehälter geleert sowie die Scheibe des Ofens sauber gewischt werden.

Seriöse Planung

Noch vor der Erstberatung sollte der Kaminofen mit dem Bezirksschornsteinfeger geplant werden, denn er ist derjenige, der den Kamin vor Inbetriebnahme abnehmen muss. Sowohl mit ihm als auch mit dem Fachmann, der anschließend mit der Realisation des Kamins im Haus beauftragt wird, sollten das Modell, der Stellplatz, nötige Sicherheitsabstände sowie die Belüftung des Kamins geklärt werden. Hierbei gilt es auch Aspekte wie Liefer- und Einbaukosten sowie die in Zukunft anfallenden Kosten für Brennholz zu beachten.

Im Vorfeld sollten Verbraucher sich darüber Gedanken machen, zu welchem Zweck der Kamin eingebaut werden soll. Geht es nur um gemütliche Atmosphäre oder soll der Ofen die vorhandene Heizung unterstützen oder gar ersetzen? Wichtig ist vor allem zu wissen, wie groß die zu beheizende Fläche ist. Eine Heizleistung von 10 kW reicht - je nachdem, wie stark die Außenwände gedämmt sind - aus, um ein ganzes Einfamilienhaus zu beheizen. Wenn es nur darum geht, die Heizanlage zu unterstützen oder einzelne Räume zu beheizen, muss die Heizleistung entsprechend niedriger angesetzt werden.

Zur Wahl stehen in der Regel zwei Arten von Kaminöfen. Wasserführende Kaminöfen, die Wasser als Wärmespeicher erhitzen sind geeignet, um die Grundlage für eine eigenständige Heizanlage zu liefern. Durch den Kamin und ein Rohrsystem lassen sich so ganze Häuser erwärmen. Wärmespeicherung ist ebenfalls möglich, jedoch nur begrenzt. Warmluftkaminöfen hingegen werden eher genutzt, wenn es darum geht, einzelne Zimmer zu beheizen. Wärmespeicherung ist bei Warmluftkaminen nicht leicht zu realisieren. Dafür erwärmen sie einen Raum besonders schnell und sorgen für ein angenehmes Klima.

Befeuerungsarten

Auch die Befeuerungsart des Kamins muss im Voraus geklärt werden, denn nicht jeder Ofen ist für jede Art von Befeuerung geeignet. Entscheidet man sich für Brennholz als Brennstoff, muss man sich darüber im Klaren sein, dass durchschnittlich 4 bis 12 Raummeter Brennholz pro Heizsaison benötigt werden. (Ein Raummeter entspricht einem Würfel von einem Meter Seitenlänge, also einem Rauminhalt von einem Kubikmeter (1 m³) 1-metriger, geschichteter Holzscheite).

Für die Lagerung des Holzes muss also entsprechend Fläche vorhanden sein. Ebenso ist die Verwendung mit Holzbriketts möglich. Diese gestaltet sich jedoch kostspieliger als Brennholz. Auch die Nutzung von Holzpellets erfreut sich in den letzten Jahren steigender Beliebtheit und bietet viele Vorteile gegenüber den klassischen Holzscheiten. Übrigens: wer die körperliche Ertüchtigung beim Holzhacken fürchtet: Das Holz kann man sich auch fertig zerteilt anliefern lassen. Darüber hinaus gibt es auch Brennöfen, die mit anderen Brennstoffen wie Kohle, Biomasse oder Alkohol betrieben werden.

Zulassungsbeschränkungen

Natürlich unterliegt die Installation eines Kaminofens im Eigenheim auch europäischen oder deutschen Richtlinien. Der fertige Kamin muss geprüft werden, zum Beispiel vom TÜV oder einem anderen anerkannten Messinstitut, das gemäß den in Europa gültigen Normen vorgeht. Ist der Kamin in Ordnung, erhält er das CE-Zeichen. Wurde der Kamin gemäß den europäischen Richtlinien gebaut, kann er hierzulande gemäß den nationalen DIN-Normen zugelassen werden. Beide Klassifizierungen müssen auf dem Typschild des Kaminofens angegeben werden. Sie sind Bedingung für die Abnahme durch den Bezirksschornsteinfeger.

Garantie

Auch eine Garantie auf den Kamin lohnt sich für Verbraucher. Zahlreiche deutsche Hersteller bieten eine solche Garantie für einen Zeitraum von fünf Jahren an. Aber je nachdem, wie hoch die Kosten des Kamins waren, kann sich dieser Zeitraum auch verlängern. Im Idealfall sollte ein hochwertiger und professionell eingebauter Kaminofen über Jahrzehnte hinweg ohne größere Probleme seine Arbeit leisten. Entsprechend lohnenswert ist eine lange Garantiezeit.

Fazit

Gründe wie komplizierte Wartung oder hohe Kosten, die Kaminfeuer-Fans bisher vielleicht noch haben zögern lassen, sind inzwischen beseitigt. Einfache Reinigung und überschaubare finanzielle Belastungen sorgen dafür, dass es hochwertige Kamine mittlerweile für jeden Geldbeutel und jedes Haus gibt. Auch Wohnungsbesitzer können in den Genuss eines prasselnden Feuers kommen. Neben der enormen Gemütlichkeit, die ein entzündeter Kamin ausstrahlt, entlastet er als Unterstützung oder Ersatz für die Heizungsanlage sowohl die Umwelt als auch den Geldbeutel.

Kleiner Tipp zum Schluss: Wenn Sie mit dem Gedanken spielen, sich einen Kaminofen für die eigenen vier Wände zuzulegen, setzen Sie die Baumaßnahmen am Ende der Heizsaison um - hier lässt sich im wahrsten Sinne des Wortes so manches heiße Schnäppchen machen.

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