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Günstig tanken - die besten Tipps

Ein voller Tank bedeutet heutzutage oft einen leeren Geldbeutel. Die Spritpreise klettern scheinbar ungebremst in die Höhe. Doch die Preise schwanken je nach Wochentag, Uhrzeit und Region zum Teil enorm. Wer ein paar einfache Tipps berücksichtigt, kann dadurch beim Tanken ordentlich Geld sparen.

Der richtige Zeitpunkt

Nach wie vor sind die Spritpreise sonntags und generell in den Abendstunden etwas niedriger. Ein tagesaktueller Preisvergleich lohnt sich daher in jedem Fall, da die Preise an einer Tankstelle um bis zu 14 Cent schwanken können. Wie der Verbraucherinformationsdienst clever-tanken.de herausgefunden hat, lag die bundesweite tägliche Preisspanne im Jahr 2012 bei 15 bis 16 Cent. Wer stets an der teuersten Tankstelle getankt hat, zahlte damit im Jahr rund 250 Euro zusätzlich.

Die richtige Region

"Die Benzinpreise unterliegen oft starken regionalen Schwankungen", sagt Steffen Bock, Geschäftsführer von clever-tanken.de. So konnten beispielsweise Pendler zwischen Frankfurt am Main und Mannheim im Mai 2013 mit einem Preisvergleich durchschnittlich 4,84 Cent pro Liter sparen, wenn sie in Frankfurt auftankten. Laut dem Experten lohnt es sich allerdings nicht, einen Umweg zur günstigeren Tankstelle zu fahren. "Autofahrer können sich mit Hilfe einer Tank-App die Benzinpreise der Tankstellen entlang der zu fahrenden Strecke anzeigen lassen und dementsprechend ihre Fahrtroute planen", erklärt Bock.

Der richtige Weg

Viele Navigationsmodelle versprechen den Autofahrern, sie möglichst spritsparend ans Ziel zu bringen. "Doch diese Geräte berechnen oft nur einen Kompromiss aus der Streckenlänge und der Fahrtzeit", so Bock. Beim Spritsparen komme es jedoch nicht auf die Länge der Strecke an. "Viel wichtiger ist, ob die Strecke in moderatem Tempo und möglichst ohne Stopps gefahren werden kann. Ökorouten führen oft durch Ortschaften, weshalb häufiger gebremst und beschleunigt werden muss."

Die richtige Strecke

"Auf den ersten hundert gefahrenen Metern verbraucht ein Auto mit Benzinmotor vor allem im Winter besonders viel Sprit, da der Motor mit 'fetterem' Gemisch läuft", erklärt Bock. Wer also oft nur kurze Strecken fährt, wird sich dementsprechend häufiger an der Zapfsäule wiederfinden. Der Experte rät, das Auto bei kurzen Distanzen öfter stehen zu lassen und auf das Fahrrad oder den Fußweg auszuweichen.

Das richtige Datum

Pünktlich zum Ferienbeginn steigen die Benzinpreise regelmäßig um mehrere Cent. Besonders dann lohnt sich der regionale Preisvergleich. Steffen Bock: "Meist beginnen die Ferien nicht in allen Bundesländern am selben Tag. Die Benzinpreise variieren von Bundesland zu Bundesland und sogar von Stadt zu Stadt sehr stark. Mit Hilfe einer App lässt sich durch die effiziente Planung der Fahrtstrecke bares Geld sparen."

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