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Geothermie

Geothermie: Erdwärme als Energie der Zukunft

Steigenden Elektrizitätspreisen steht man als Verbraucher manchmal scheinbar hilflos gegenüber. Doch es gibt viele Wege, sich von den Energiekonzernen unabhängig zu machen. Neben Sonnenenergie und Windkraft gehört auch die Geothermie zu den bedeutenden Energiequellen, die auch im Privathaushalt nutzbar sind.

Unter Geothermie, auch Erdwärme genannt, versteht man die im zugänglichen Teil der Erdkruste gespeicherte Wärme. Sie umfasst die in der Erde gespeicherte Energie, welche in Teilen entzogen und genutzt werden kann. Damit zählt die Geothermie, genau wie die Solarthermie und die Windkraft, zu den regenerativen Energien.

Neue Energie mit Zukunft

Global betrachtet ist die Geothermie eine langfristige, um nicht zu sagen unendlich nutzbare Energiequelle und folglich eine sinnvolle Alternative zu Kernkraft. Mit ihr lässt sich nachhaltig und vor allem klimafreundlich Strom produzieren.

Auch in Privathaushalten oder Firmengebäuden kann Geothermie durch die Installation einer sogenannten Wärmepumpe genutzt werden. Mit so einer Anlage lassen sich Räume im Winter heizen und im Sommer kühlen. Für die Nutzung spricht vor allem die Umweltfreundlichkeit dieser Technik. Andere Heiztechnologien produzieren ein Vielfaches an CO2-Emissionen: So stößt eine Wärmepumpe im Vergleich zu einer Gas- oder Ölheizung zwischen 40 und 60 Prozent weniger CO2 aus. An Ort und Stelle arbeitet sie sogar 100 Prozent emissionsfrei.

Wie funktioniert eine Wärmepumpe?

Wärmepumpen funktionieren im Prinzip wie Kühlschränke - nur andersherum. Statt Wärme aus dem Lagerraum zu ziehen und nach außen abzuleiten entzieht die Pumpe der Außenluft, dem Wasser und dem Erdreich die Wärme und leitet diese nach innen zur Heizungsanlage - diese produziert dadurch Wärme. In Zuge der Installation einer geothermischen Wärmepumpe wird im Erdreich unter dem Gebäude ein Rohrleitungssystem verlegt. Dieses liefert die unterirdische Erdwärme und transportiert sie weiter zur eigentlichen Pumpe.

Vorteile von Erdwärme

Der Vorzug von Erdwärmepumpen ist zunächst ihre Umweltfreundlichkeit: Es handelt sich bei Geothermie um eine der saubersten Energieformen überhaupt, weil sie frei von Schadstoffemissionen und unendlich vorhanden ist. Wärmepumpen werden darüber hinaus subventioniert. Förderer sind unter anderem die staatliche KfW-Bank und das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA). Auch von regionaler Seite ist eine Förderung für die Erdwärmepumpen durch die Stromanbieter möglich. Die Nutzung von Erdwärme kann außerdem mit anderen erneuerbaren Energiequellen, wie zum Beispiel Solarenergie, kombiniert werden, und die Anlagen sind sehr kompakt und benötigen folglich im Haus wenig Platz.

Geothermie und ihre Nachteile

Ob und wenn ja, welche Art von Wärmepumpe in einem Haus eingebaut werden kann, ist von den örtlichen Gegebenheiten abhängig. Je nach Art der Pumpe muss zusätzlich eine Gas- oder Ölheizung mitlaufen, weil die Pumpe allein den Bedarf bei kalten Temperaturen nicht zu decken vermag. Im schlimmsten Fall verbraucht man so mehr Energie, als mit einer klassischen Heizung, die alleine arbeitet.

Da für eine Wärmepumpe tief in den Boden gebohrt werden muss, ist die Beschaffenheit des Untergrundes entscheidend, ob die Technik an Ort und Stelle überhaupt anwendbar ist. Mancherorts sind aufwendigere, tiefe Bohrungen nötig, was die Installationskosten in die Höhe treiben kann. Für die Bohrungen muss eine genügend große, unbebaute Fläche zur Verfügung stehen.

Außerdem wird die Wärmepumpe selbst auch mit Strom betrieben, den sie nicht selbst produzieren kann. Der Stromverbrauch kann so erheblich ansteigen. Auch die Lautstärke, mit der die Pumpen arbeiten, kann von Verbrauchern als störend empfunden werden.

Wirtschaftlichkeit und Kosten

Dennoch spricht viel für den Wechsel zur Geothermie. Nicht nur die Umwelt freut sich über die Nutzung der Erdwärme durch eine Wärmepumpe - auch der Geldbeutel kann davon profitieren. Zugegeben: Die Kosten der Anlage sind nicht unerheblich. Je nach Art und Leistung der Pumpe können hohe Kosten, beginnend bei ca. 9.000 Euro und mehr, entstehen. Der Preis ist hierbei abhängig von der angestrebten Heizleistung. Die Kosten amortisieren sich jedoch in der Regel innerhalb von fünf bis zehn Jahren. Denn mit einer Wärmepumpe sind im Hinblick auf die Stromrechnung finanzielle Einsparungen von bis zu 40 Prozent möglich. Auch die Wartung der Anlage, welche nur selten nötig ist, ist unkompliziert und nach kurzer Einweisung von jedem Privatmann durchführbar. Es gibt passende Anlagen für jeden Gebäudetyp. Wer sich für eine Geothermie-Anlage in den eigenen vier Wänden entscheidet, kann sich zudem über finanzielle Fördermaßnahmen der Länder freuen.

Vor der Pumpe informieren

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Der Stromverbrauch einer Wärmepumpe kann sehr hoch sein. Das wiederum geht dann zulasten der Umwelt und des Geldbeutels. Alle oben gelisteten Vorteile dieser Technik kommen nur dann zum Tragen, wenn die Wärmepumpe mit reinem Ökostrom betrieben wird. Wer also in Erwägung zieht, sich im Zuge eines Neubaus oder einer umfassenden Sanierung für dieses Heizsystem zu entscheiden, sollte in jedem Fall vorher einen geschulten Fachmann zurate ziehen. Über die grundsätzlichen Bedingungen für eine Wärmepumpe können sich Interessenten beim BAFA informieren. Bei der Wahl des Modells hilft ein Blick in die von der BAFA herausgegebene Liste von Pumpen-Modellen, deren Effizienz geprüft wurde. So kann genau abgewogen werden, ob die örtlichen Gegebenheiten die Installation zulassen und ob und wenn ja welche Wärmepumpe sich individuell für den Verbraucher am besten eignet.

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