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Fossile Brennstoffe reichen nicht mehr lange

Schon früher als bislang erwartet werden einer aktuellen Studie zufolge die fossilen Brennstoffe zu Neige gehen. Besonders kritisch sei die Lage beim Erdöl, was Spritpreise von bis zu zwei Euro pro Liter in den nächsten fünf Jahren bedeuten könnte. Auch das umstrittene Fracking soll diesen Kurs nicht ändern können.

Dies geht aus einer Studie der Energy Watch Group hervor. Diese analysiert die weltweite Verfügbarkeit von Erdöl, Erdgas, Kohle sowie die Uranversorgung und entwickelt daraus ein Szenario bis 2030. Den Experten zufolge soll das Fördermaximum aller fossilen Energien zusammen schon vor 2020 eintreten.

Die Förderung von „konventionellem“ Erdöl, das mit klassischen Fördermethoden gewonnen wird, geht laut EWG-Studie seit 2008 zurück. „Inzwischen ist das auch von der IEA bestätigt worden“, sagte Studien-Hauptautor Werner Zittel der Frankfurter Rundschau. Aktuell seien die Anstrengungen der Erdölindustrie vor allem darauf ausgerichtet, das aktuelle Förderniveau zu halten, indem sie den Rückgang bei den produzierenden Ölfeldern mit Tiefsee-Bohrungen und der besonders umweltschädlichen Gewinnung von Öl aus Teersanden ausgleicht.

Fracking ist keine Lösung

Die IEA hält es für realistisch, die weltweite Ölversorgung bis 2035 sogar noch zu steigern. Zittel bezweifelt dies - trotz des jüngsten Öl- und Gasbooms insbesondere in den USA, der durch die umstrittene Fracking-Technologie ausgelöst wurde. Er erwartet, dass die Förderung des so gewonnenen Öls in den USA zwischen 2015 und 2017 ihr Maximum erreicht, anschließend aber stark sinkt. Hinzu komme, dass die Entwicklung von Ölfeldern in der Tiefsee, etwa östlich von Brasilien und westlich von Afrika, „weit hinter den Erwartungen zurückbleibt“.

Beim Erdgas sieht es der Studie zufolge nicht besser aus: In Europa, Russland und den USA gehe die konventionelle Gasförderung bereits seit längerem zurück. Die Hoffnung trüge, Fracking-Gas könne den Trend langfristig umkehren, warnte Zittel. „Die USA steuern hier aktuell auf den Höhepunkt zu, dem ein tiefer Rückgang der Förderung noch in diesem Jahrzehnt folgen wird.“

Hinsichtlich der Kohle räumen die Experten ein: „Die weltweiten Vorkommen sind reichlich.“ Da der Brennstoff auf dem Weltmarkt aber nur von wenigen Exportstaaten wie Australien und Indonesien erhältlich ist, werde auch hier „die Versorgungslage in wenigen Jahren angespannter sein als ein oberflächlicher Blick erwarten lässt“.

Erneuerbare Energien müssen ausgebaut werden

Die wachsende Energielücke mit Atomkraft zu schließen, halten die Wissenschaftler für aussichtslos; zumal die weltweite Uranförderung auch an Grenzen stoße. Zittel empfiehlt als einzigen Ausweg „eine deutliche Erhöhung der Energieeffizienz und den Ausbau der erneuerbaren Energien“. Übrigens hatte auch die IEA klargestellt, dass aus Klimagründen nur noch maximal ein Drittel der fossilen Reserven genutzt werden darf – andernfalls ist das Erwärmungslimit von zwei Grad nicht mehr zu halten.

Mehr zum Thema: Fossile Energieträger - ein Auslaufmodell?


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