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Energiesparlampen


© wolterfoto

Energiesparlampen - moderne Stromsparer

Die klassische Glühbirne, die bereits seit über 100 Jahren Licht spendet, ist ein Auslaufmodell: Seit September 2012 ist die Glühlampe auf EU-Ebene nicht mehr auf dem Markt erhältlich. Denn sie wandelt gerade einmal drei bis fünf Prozent der eingebrachten Energie in Licht um, der Rest entweicht unkontrolliert als Wärme.

Im Handel sind darum zahlreiche energieeffizientere Lichtspender erhältlich, die in die Fassungen der Glühbirnen eingesetzt werden können. Sie erreichen mit wesentlich weniger Energieverbrauch die gleiche Helligkeit wie Glühbirnen, daher der Name Energiesparlampen.

Energiesparlampen im Test

Seit 1983 führt die Stiftung Warentest regelmäßige Tests mit Energiesparlampen durch. Ergebnis: Die Lebensdauer, die anfangs noch relativ gering war, nimmt stetig zu. Im Vergleich zu einer Glühbirne, die rund 1.000 Brennstunden lang leuchtet, brennen
Energiesparlampen durchschnittlich über 10.000 Brennstunden. Dabei erleiden sie allerdings im Durchschnitt (noch) einen Helligkeitsverlust von circa einem Drittel.

Beim Kauf zu beachten

Verschiedene Temperaturen erzeugen verschiedene Lichtintensitäten. Bei der Glühbirne war es noch übersichtlich: in den meisten Fällen musste man sich lediglich zwischen 40 oder 60 Watt (heller) entscheiden. Mittlerweile gibt es deutlich mehr Auswahl: Der Charakter des Lichts wird mit dem Begriff der Farbtemperatur beschrieben, zum Beispiel warm-weißes Licht oder tageslichtweiß. Vor dem Kauf sollte man sich daher genau überlegen, für welchen Zweck man die Lampe einsetzen möchte.
Kritik an Energiesparlampen bezieht sich oft auf die elektromagnetische Strahlung des  Vorschaltgerätes im Lampensockel der Leuchtstofflampen, das eine hohe Betriebsfrequenz von rund 30 Kilohertz aufweist. Über die Auswirkungen auf die Gesundheit gibt es keine wissenschaftlichen Langzeituntersuchungen.

 
Energiesparlampen im Vergleich

Lohnt sich die Anschaffung?

Energiesparlampen sind im Vergleich teurer als normale Glühbirnen. Durch die EU-Gesetzgebung dürften die Preise jedoch bald fallen. Dafür halten Energiesparlampen in der Regel deutlich länger. Bei hochwertigen Produkten können bei 10.000 Betriebsstunden zwischen 49 und 177 Euro Stromkosten eingespart werden.

Typen von Energiesparlampen

Auf dem Markt gibt es eine große Vielfalt an Produkten, denn die Lampentechniken sind vielfältig und für unterschiedliche Einsatzzwecke eignen sich verschiedene Lösungen. Wir gehen im Folgenden auf die wichtigsten Oberbegriffe ein:

Halogenlampen

Prinzipiell ist der Aufbau gleich wie bei den Glühlampen. Allerdings ist die eingebrachte Temperatur um mehrere hundert Grad erhöht. Dadurch nutzt sich der Wolframdraht sehr schnell ab. Dass die Lampe durchbrennt, wird aber durch die Zugabe von Halogenen (Zum Beispiel Brom oder Jod) verhindert. Denn dieses verbindet sich mit dem abgedampften Wolfram und lagert sich anschließend am Draht ab, wo sich die Materialien wieder trennen. Der Glühdraht wird also praktisch fortlaufend repariert.

Leuchtstofflampen (Niederdruck-Gasentladungslampen)

Diese Lampe ist mit einem Gasgemisch (Quecksilberdampf und ein Edelgas, meist Argon) gefüllt. Durch zwei Elektroden, die in den Lampenkörper hinein ragen, wird der Strom aus dem Stromnetz in das Gas abgegeben. Die Netzspannung reicht allerdings nicht aus, um den Zündungsprozess der Gasentladung in Gang zu setzen. Daher ist ein Vorschaltgerät im Sockel der Lampe integriert, welches die Spannung kurz erhöht und später dafür sorgt, dass die Lampe nicht überhitzt, da der Prozess sich sonst verstärken würde bis die Lampe zerstört wäre. Nach erfolgreicher Zündung ionisiert sich das Gas, das heißt, es wird elektrisch leitfähig. Durch den Stromfluss wird es dazu angeregt, elektromagnetische Strahlung in Form von ultraviolettem Licht abzugeben. Dieses wird von einer fluoreszierenden Leuchtschicht an ihrer Innenseite in sichtbares Licht umgewandelt. Leuchtstofflampen brauchen bis zu ein paar Minuten, um ihre volle Lichtstärke zu entfalten.

Wichtig: Durch das enthaltene Quecksilber dürfen die Leuchtstofflampen nicht im Hausmüll entsorgt werden, sondern müssen in einem Recylinghof verwertet werden (auch einige Geschäfte nehmen die Lampen wieder zurück).

Das Quecksilber kann entweichen, wenn die Lampe zerbricht und dabei schon bei Raumtemperatur giftige Gase freisetzen. Passiert dies in der Wohnung, sollte der Raum sofort gut gelüftet und alle Lampenreste vollständig entfernt werden;allerdings nicht mit dem Staubsauger, da durch dessen Abluft die Gase im Raum verteilt werden können.

Hochdruck-Gasentladungslampen

Diese Lampen sind deutlich leistungsfähiger als Niederdruck-Gasentladungslampen. Sie finden unter anderem Verwendung als Straßen, Geschäfts- und sogar als Stadionbeleuchtung.

LED (Licht emittierende Dioden)

In einer Leuchtdiode fließt der Strom über Kathode und Anode durch zwei Halbleiterschichten. Die Elektronen erscheinen als Lichtblitze, wenn sie die winzigen Löcher der dünnen äußeren Halbleiterschicht passieren. LED-Lampen kombinieren mehrere Leuchtdioden, um die gewünschte Lichtstärke zu erreichen. Sie haben eine besonders lange Brenndauer und sind unempfindlich. Weil die Netzspannung zu hoch ist, benötigen sie einen integrierten Vorwiderstand.

Reflektorlampen

Dieser Lampentyp eignet sich für die zielgerichtete Beleuchtung. Durch Verwendung von Spiegeln oder speziellen Bauformen strahlen sie ihr Licht gebündelt in bestimmte Richtungen ab und nicht gleichmäßig in alle Richtungen wie zum Beispiel die Glühbirne.

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