Nach dem Gutachten können Fördermittel in Form von Investitionszuschüssen oder einem Kredit für Sanierung und Modernisierung, beispielsweise von der KfW-Bank, beantragt werden. Die Höhe der Förderung ist abhängig von dem Ausmaß der Energiemenge, die durch die Sanierung oder Modernisierung der Immobilie eingespart werden kann.
Bei einem KfW-Effizienzhaus 70 können 17,5%, beim KfW-Effizienzhaus 100 noch 10% der Kosten als Zuschuss bewilligt werden, sollte eine Komplettsanierung geplant sein. Bei der Durchführung von einzelnen Maßnahmen werden 5% abgezogen. Der Mindestbetrag, der ausgezahlt wird, beträgt 300 Euro.
Alternativ zum Zuschuss können Hausbesitzer auch einen Förderkredit in Anspruch nehmen. Dabei können bis zu 50.000 Euro für Einzelmaßnahmen beantragt werden, bei einer vollständigen Sanierung sogar 75.000 Euro je Wohneinheit.
Wer ist mein Ansprechpartner?
Um Zuschüsse zu beantragen, wenden sich Interessierte vor Beginn der Baumaßnahme, die gefördert werden soll, direkt an die KfW Bank. Ein Kredit hingegen wird direkt bei der Hausbank beantragt. Positiv hervorzuheben ist hierbei die zinsgünstige Abwicklung der Rückzahlung.
Förderung von Neubauten
Übrigens: Wer neu baut und bereits im Vorfeld ein energiesparendes Haus gemäß der geltenden Wärmeschutzverordnung plant, kann ebenso mit staatlicher Unterstützung rechnen. Bauherren werden nochmals finanziell entlastet, da die Zinsen für das Darlehen zusätzlich vom Bund subventioniert werden.
Neben der KfW-Bank bieten auch die EU oder das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) Fördermittel an.
Förderung lohnt sich
Egal ob Neubau oder Altbau-Sanierung: Man kann mit tatkräftiger Unterstützung seitens des Staates rechnen. Egal, ob Sie Strom aus Sonnenenergie erzeugen, Ihre Heizung erneuern oder Fassade und Dach besser dämmen möchten - es lohnt sich, auf die Fördermittel des Bundes zurückzugreifen. Günstige Zinssätze erleichtern Verbrauchern den Weg zum Energiesparhaus.
Förderung für das Energiesparhaus - So hilft der Staat
Energiesparen ist nicht zuletzt nach dem Klimagipfel in aller Munde. Es schont Umwelt und Geldbeutel. Seine Immobilie zum Energiesparhaus zu machen, zahlt sich langfristig aus. Doch viele Verbraucher scheuen die finanziellen Kosten, wenn es um die Solaranlage auf dem Dach oder den selbstproduzierten Strom geht. Dabei kann jeder durch Zuschüsse und Förderkredite mehr aus seiner Immobilie machen. finanzcheck.com verrät, wie es funktioniert.
Wer seine Immobilie in Sachen Energieverbrauch fit für die Zukunft machen möchte, kann mit tatkräftiger Unterstützung rechnen. Es gibt zinsgünstige Darlehen und Kredite, mit denen sich bauliche Maßnahmen zur Einsparung von Energie kostengünstig realisieren lassen. So vielfältig die Wege auch sind, um den Kohlendioxidausstoß zu reduzieren, so viele verschiedene Varianten der Unterstützung gibt es seitens Bund und Ländern. Grob vereinfacht gibt es zwei bauliche Maßnahmen, die durch die Förderung des Staates unterstützt werden: zum einen die Nutzung von regenerativen Energien wie Sonnenlicht, und zum anderen die Methoden, die die Verschwendung von Kohlendioxid verhindern bzw. den Verbrauch mindern sollen.
Staatlich gefördertes Energiesparen
Um sein Haus in Sachen Energieverbrauch fit zu machen, ist der erste Schritt der Besuch eines unabhängigen Gutachters im eigenen Zuhause. Der Sachverständige beurteilt dann die Immobilie und Heizung hinsichtlich der Energieeffizienz, spürt undichte Stellen auf, durch die Wärme ungenutzt entweichen kann, und erstellt schlussendlich ein Gutachten darüber, wie rentabel und sinnvoll energiesparende Umbaumaßnahmen wären und mit welchen Kosten die Hausbesitzer zu rechnen haben. Der Staat fördert diese Vor-Ort-Beratung.
Zuschuss oder Kredit?














