Elektromobilität: Akkus werden besser
Was bei Elektroautos häufig bemängelt wird, ist die geringe Reichweite. Doch das könnte sich schon bald ändern, denn die Speicherkapazität der Lithium-Ionen-Batterien steigt an und soll bis 2020 um ganze 40 Prozent steigen. Auch der Preis der Akkus soll laut einer aktuellen Studie deutlich sinken.
Laut einer Studie des Beratungsunternehmen McKinsey zur Technik und Preisentwicklung von Hochvolt-Batterien sollen künftige Katoden 50 Prozent mehr Speicherkapazität bieten. Einige Entwickler rechnen sogar mit einer Verdopplung.
McKinsey rechnet zudem damit, dass dank der technische Weiterentwicklung, der verbesserten Fertigungstechniken und der sinkenden Margen die Kosten für Lithium-Ionen-Batterien rasant fallen werden, das berichtet das Nachrichtenmagazin Focus online. Laut Studie soll der Preis für Hochvolt-Akkus von heute 400 bis 550 Euro auf 160 Euro je Kilowattstunde im Jahr 2020 sinken. Weitere fünf Jahre soll das Niveau sogar auf 130 Euro pro kWh fallen.
Niedrigere Betriebskosten
Wenn es um die Gesamtbetriebskosten geht, werden E-Autos laut Studie künftig ebenfalls gut dastehen: „Wenn die Preise von Lithium-Ionen-Akkus bis 2025 tatsächlich auf 130 Euro je Kilowattstunde sinken, dürfte der Kraftstoff vergleichsweise noch 0,40 Euro je Liter kosten, damit Verbrennungsmotoren mithalten können“, erklärt Hans-Werner Kaas, Leiter der Automobilberatung bei McKinsey.
E-Autos im Vergleich – die Elektroauto-Datenbank













