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Das sollten Sie beim Elektrofahrrad-Kauf beachten

Elektrofahrräder wie E-Bikes und Pedelecs sind derzeit hoch im Kurs: Immer öfter sieht man Radfahrer dank Motorunterstützung mühelos über die Straßen gleiten. Beim Kauf von Pedelecs gibt es jedoch einige Punkte, die man beachten sollte, damit sich die Investition wirklich lohnt.

Nach Angaben des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC) sind aktuell bereits eine Million Pedelecs auf deutschen Straßen unterwegs – und die Verkaufszahlen steigen. Wir zeigen Ihnen, wie Sie das richtige Pedelec finden und worauf Sie beim Kauf achten sollten:

Stabilität

Durch Motor und Akku sind Pedelecs schwerer als Fahrräder ohne Motorunterstützung und kommen auch schneller in Fahrt. Dadurch ist auch die Belastung, die die Bauteile aushalten müssen, höher. Beim Kauf sollte man daher auf das CE-Zeichen achten, das belegt, dass der Hersteller die geltenden Sicherheitsvorschriften eingehalten hat. Roland Huhn vom ADFC ergänzt: „Kaufen Sie sich niemals einen Bausatz zum Selberbauen.“

Bremsen

Bei einem Test der Zeitschrift Öko-Test (3/2013) brachten vier der zehn testeten Modelle nicht einmal die für herkömmliche Trekkingräder geforderte Norm von 100 Kilogramm sicher zum Stehen. Fahrradexperten raten zu hydraulischen Scheibenbremsen, da diese zuverlässiger als mechanische seien. Rücktrittbremsen seien zwar beliebt, „am Berg aber unpraktisch“.

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Der Antrieb

„Der Mittelmotor setzt sich auf dem Markt immer mehr durch“, sagt Roland Huhn vom ADFC. Dieser sitzt über dem Tretlager und treibt das Rad über die Kette an. Öko-Test und ADFC bescheinigen Mittelmotor-Rädern ein stabiles Fahrverhalten. Inzwischen sind auch Mittelmotor-Pedelecs mit Rücktritt-Bremse erhältlich. Frontmotoren sind in der Vorderradnarbe angebracht. Am Berg, in Kurven oder auf losem Untergrund kann das Rad dadurch leichter durchdrehen oder wegrutschen.

Beim Heckantrieb sind die Motoren in der Hinterradnarbe montiert. Dies führt allerdings zu einer ungleichen Gewichtsverteilung und die Räder sind dadurch schwierig zu tragen. Mit Gepäck beladen „neigen sie zum Flattern“, berichtet Öko-Test.

Motorsteuerung

Die Sensoren, die die Elektromotoren steuern, um die passende Unterstützung zu liefern und das Tempo zu kontrollieren, beeinflussen das Fahrverhalten. Der Trittfrequenzsensor erkennt die Bewegung der Kurbel. Er berücksichtigt aber nicht, mit welcher Kraft der Fahrer in die Pedale tritt. Nachteile: Die Motorunterstützung kann schwächer oder stärker als gewünscht ausfallen und die Kontrolle des Rades erschweren. Bei hoher Trittfrequenz schaltet der Motor ab. Der Drehmomentmotor misst hingegen die Trittkraft und unterstützt entsprechend der gewünschten Unterstützungsstufe. Nachteil laut ADFC: Das Rad kann bei schlechter Steuerung losfahren, wenn ein Fuß aufs Pedal gesetzt wird. Ein zusätzlich eingebauter Geschwindigkeitssensor kann dies verhindern.

Akku/Reichweite

Im Schnitt haben die Akkus laut ADFC eine Reichweite von 40 bis 50 Kilometern, auch wenn die Hersteller oft bis zu 100 Kilometer versprechen. Der einzige verlässliche Anhaltspunkt für die Reichweite ist der Energiegehalt des Akkus, angegeben in Wattstunden (Wh). Hochwertige Akkus überstehen etwa drei bis fünf Jahre und 1.000 Ladezyklen, wobei die Kapazität nach 300 bis 500 abnehme. Vor dem Kauf eines Pedelecs sollten Verbraucher immer darauf achten, was ein Ersatz-Akku kostet.

Preise

Auch hier sind sich ADFC und die Tester von Öko-Test einig: Billig-Pedelecs aus Super- oder Baumarkt sind nicht zu empfehlen. „1.700 Euro müssen Interessierte schon ausgeben, um eine vernünftige Qualität zu bekommen“, sagt Roland Huhn. Öko-Test empfiehlt sogar eine Investition von 2.000 Euro. Wer mehr Geld ausgebe, bezahle damit entweder den Namen, eine höhere Akkukapazität oder Extras.

In unserer Elektrofahrrad-Datenbank können Sie zahlreiche Pedelecs miteinander vergleichen und so das optimale Rad für sich finden.

Die Probefahrt

Das Nachrichtenportal derwesten.de empfiehlt in jedem Fall eine Probefahrt des Rades. Mindestens einen Nachmittag lang sollten Interessierte folgende Fragen klären: Wie fährt das Rad mit und ohne Motor? Wie reagieren die Bremsen? Ist der Anschub sanft oder ruppig? Wie setzt der Motor am Berg ein? Wie gut lässt sich die Motorunterstützung einstellen? Ist die Betriebsanleitung verständlich?

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