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Informationen Gasmarkt

Informationen zum deutschen Gasmarkt

Der deutsche Gasmarkt ist ebenso wie der Strom- und der Telekommunikationsmarkt im Jahre 1998 liberalisiert worden. Ziel des neuen Energiewirtschaftsgesetzes war es, freien Wettbewerb zu schaffen. Aufgrund verflochtener Eigentumsstrukturen und komplizierter Netzverbindungen entwickelte sich der Wettbewerb auf dem Gasmarkt vergleichsweise langsam.

Erst im Februar 2006 kündigte das Bundeskartellamt an, dass private Gaskunden ab dem 01. April 2006 ihren Gasanbieter frei wechseln dürfen. Durch einen Anbieterwechsel lässt sich unter Umständen viel Geld sparen.

Zahlreiche Anbieter

In Deutschland gibt es ein halbes Dutzend große und einige weitere kleine Gasimportgesellschaften. Eine vollständige Liste der Gasimporteure und deren Kapazitäten ist der Öffentlichkeit nicht zugänglich. Weder beim Bundesministerium für Wirtschaft, noch beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle und auch nicht bei der Bundesnetzagentur erhielt unsere Redaktion dazu konkrete Auskünfte.
Den größten Teil des Gases beziehen acht regionale Gasversorger: Bayerngas, Gasunion, die Gasversorgung Süddeutschland (GVS), E.on Avacon, die Erdgasversorgungsgesellschaft Thüringen Sachsen (EVG), EWE, Ferngas Nordbayern (FGN) und Saar Ferngas. Auf einer dritten Marktebene beziehen circa 40 kleinere Regionalgesellschaften sowie rund 650 örtliche Gasversorgungsunternehmen (häufig Stadtwerke) das Gas und leiten es durch ihre lokalen Netze zu den privaten Hausanschlüssen. Diese verschiedenen Marktebenen sind allerdings eigentumsrechtlich stark verwoben. Branchenriesen haben Tochterunternehmen und verschaffen sich mit strategischen Beteiligungen Einfluss. Zudem gibt es auf internationaler Ebene oftmals langfristige Verträge, wie beispielsweise zwischen dem russischen Energiegiganten Gazprom und E.on Ruhrgas.

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Komplexe Netzstrukturen

Erschwert wird der Wettbewerb zusätzlich dadurch, dass viele Netzbetreiber gleichzeitig Gashändler und damit im Vorteil gegenüber denjenigen Konkurrenten sind, die nicht über eigene Netze verfügen. Um bei über 600 kommunalen Netzen langwierige Vertragsverhandlungen zu vermeiden und effektive Vertriebswege zu ermöglichen hat die Bundesnetzagentur die Gasnetze in 19 regionale Marktgebiete aufgeteilt. Kritiker halten allerdings dagegen, dass diese Struktur zu hohe Markteintrittsschwellen festlege. Wettbewerb entwickelt sich in den meisten Regionen erst langsam, auch weil in vielen Fällen noch die mittlerweile vom Bundeskartellamt untersagten Langzeitlieferverträge gelten. Vermutlich wird es nach und nach zu weiteren Marktkonsolidierungen, also Aufkäufen oder Fusionen und damit insgesamt weniger Akteuren auf dem Markt kommen.

Der Gaspreis und die Kopplung an den Ölpreis

Innerhalb Deutschlands sind die Gaspreise regional teils sehr unterschiedlich. Dies ist zum Teil auf die verschieden hohen Betriebskosten der Netze zurückzuführen. Nur wenige Gasversorger haben bisher ihre Kalkulationen publik gemacht, so dass die genaue Zusammensetzung des Preises meist unklar bleibt.

Weil man in Mitteleuropa in den sechziger Jahren des zwanzigsten Jahrhunderts Erdgas flächendeckend als Energieträger etablieren wollte und dieses Vorhaben vom übermächtigen Konkurrenten Öl gefährdet sah, wurde nicht nur in Deutschland der Gasimportpreis an den Ölpreis gekoppelt. Begründung war, neuen Kunden die Sicherheit zu geben, dass sie beim Umstieg von Öl auf Gas nichts verlieren würden. Auf diese Weise konnten auch die Anbieter damit rechnen, dass sie die nötigen Mengen absetzen würden und ihre Investitionen in die Infrastruktur nicht vergebens waren. Seither folgt der Gaspreis dem Ölpreis in circa sechsmonatigem Abstand und ist immer etwas niedriger.

Mittlerweile hat sich Erdgas auf dem Markt etabliert. Da große Erdgasvorkommen erschlossen werden und das mit heutiger Technik praktikabel zu fördernde Öl langsam zur Neige geht, halten Kritiker die Preisbindung inzwischen für überholt. Wenn der Ölpreis steigt, so das Argument, zieht er den Gaspreis mit sich, auch wenn dieser in einem durch Angebot und Nachfrage regulierten eigenen Markt sinken würde.


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